erlebte Geschichte an unserer IRR

Aktionen 2018/19


Amulett und Talisman. Magie und Aberglaube im Mittelalter

Siebtklässler im Kloster Wechterswinkel

„Verzweifelt versuchten die Menschen im Mittelalter mit magischen Praktiken und abergläubischen Ritualen ihre ständig bedrohte Existenz sicherer zu machen oder Heilung und Unterstützung in Notlagen zu finden. Mit Zaubersprüchen, Amuletten und Talismane versuchte man das Böse abzuwehren.“ (Zitat aus: „Kloster-er -leben- Die Reihe über das mittelalterliche Leben.“ von Dr. Alice Selinger, 2019)

 

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts zum Thema: „Leben der Menschen im Mittelalter“ besuchten die 7.Klassen das Kloster Wechterswinkel, ca. 8 km von unserer Schule entfernt.

 

Hier nun der Bericht von 3 Schülerinnen der 7b über diese Exkursion.

 

„Am Freitag, den 12.04.2019 fuhr unsere Klasse 7b mit unserer Geschichtslehrerin Frau Irmgard Seifert ins Kloster Wechterswinkel, um in der Ausstellung „Amulett und Talisman. Magie und Aberglaube im Mittelalter“ mehr über das Leben im Mittelalter zu erfahren. Als wir ankamen, wurden wir von Frau Pauline Feichtinger, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin an der Kreiskulturagentur Rhön-Grabfeld, in Gruppen eingeteilt. In unserer Gruppe haben wir das Thema „Drakontologie“ bearbeitet.

 

„Drakontologie“ bedeutet Drachenkunde. Drachenblut war sehr wertvoll und galt als Heilmittel für alle Wunden. Außerdem wurden verschiedene Stoffe im Mittelalter als Drachenblut bezeichnet und gehandelt. Sie enthielten z.B. das rote Mineral Zinnober, aber auch das Harz des Drachenbaums.

 

Im frühen Mittelalter stand der Drache für Sünde und Ketzertum. Heilige besiegten ihn in Legenden und angeblich ließ er sich vom Zeichen des Kreuzes oder einem Gebet in die Flucht schlagen. Im Hochmittelalter ist der Drachen ein beliebter Gegner für stolze Ritter. Dabei gehen seine Eigenschaften oft auf den Sieger über, manche Helden essen deshalb sein Herz.

 

Nachdem die Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert hatten, bekamen wir noch Zeit, die Vitrinen mit den Exponaten, wie z.B. einer ausgestopften schwarzen Katze, zu betrachten.

 

Dieser Ausflug war sehr interessant und eine willkommene Abwechslung zum normalen Schulalltag.“

 

 

 

Ronja Mock, Hannah Schaufler und Milena Würll, 7b

 

Irmgard Seifert