Aktionen und Veranstaltungen

Es gäbe so viel zu berichten und so viel zu erzählen: Über Spendenläufe, Welt-AIDS-Wochen, Schulshirt-Aktionen, Theateraufführungen, Weihnachtskonzerte, Schwimmwettbewerbe, Sportfeste, Schulfeste, Spendenaktionen, Bienen-Exkursionen, Barockschloss-Besichtigungen, Bayerische Tage, Overdressed-Days, Konsolen-EMs, Pausenfußball, Slacklines, Lupinen-Pflücken, Gesunde Frühstücke, Schulsanitätswettbewerbe, Weihnachtsbasare, Deutsch-Französische-Tage, Schüleraustausche, Autorenlesungen, Anti-Mobbing-Tage, Gewässer-Exkursionen und so weiter und so fort... Aber genug geredet, lassen wir Bilder sprechen.


„Schüler betreuen Senioren“ – Eine kleine Erfolgsgeschichte

Seit über zwanzig Jahren, genauer gesagt seit dem Schuljahr 1987/88, gibt es an unserer Schule das Projekt „Schüler betreuen Senioren“. Erfreulicherweise finden sich alljährlich Schülerinnen und Schüler, die freiwillig einmal pro Woche ihre Freizeit am Nachmittag opfern, um älteren Menschen eine Freude zu bereiten. So besuchten im vergangenen Schuljahr 14 Schülerinnen und Schüler aus der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe Seniorinnen und Senioren in den ortsansässigen Pflegeheimen, „Franziska-Streitel“ und „St. Niklas“, sowie in der Sozialstation „St. Kilian“, um mit ihnen zu sprechen, zuzuhören oder spazieren zu gehen. Viel Spaß hatten die Schüler auch bei gemeinsamen Brett- oder Kartenspielen. Nach den Einführungsveranstaltungen in den jeweiligen Pflegeeinrichtungen wurden die Schüler/innen von der betreuenden Lehrkraft Frau Irmgard Seifert in Gruppen eingeteilt und den Seniorenheimen zugewiesen. Als Nachweis der Besuche führen die Schüler/innen Anwesenheitslisten, die von Pflegedienstkräften unterschrieben werden.

 

Ein kleines Highlight dieses Projektes war der Besuch von 8 Seniorinnen und 3 Senioren des Pflegeheims „St. Niklas“ an unserem Schulfest am Freitag, den 31.Mai 2019.  Nach dem Abholen durch unsere Schüler und anschließender Bewirtung entstand sehr schnell eine entspannte und angenehme Atmosphäre mit vielen netten Gesprächen.

 

Ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön möchte ich an dieser Stelle den Teilnehmern des Altenheims-Projektes aussprechen. Ein solches soziales Engagement ist heutzutage nicht selbstverständlich und wird zunehmend von vielen Arbeitgebern sehr hoch eingeschätzt. An unserer Schule wird diese Leistung im Zeugnis lobend erwähnt, was bei einer zukünftigen Bewerbung sehr hilfreich sein kann.

 

                                                                                                                                                       Irmgard Seifert

 


Tutoren – tough und teamfähig!

Tutoren müssen teamfähig, hilfsbereit, verantwortungsbewusst und höflich im Umgang mit Mitschülerinnen und Lehrern sein. Nach diesen Kriterien wurden im letzten Schuljahr 7 Mädchen und 5 Jungen aus der jetzigen 9.Jahrgangsstufe ausgewählt, um an drei Schulvormittagen im Juli 2018 zu Tutoren ausgebildet zu werden. Sie setzten sich mit ihrer Funktion als Vorbild, Ansprechpartner, Vertrauensperson und Helfer des Lehrers auseinander. Sie übten Spiele zum Kennenlernen, erarbeiteten Gesprächs- und Verhaltensregeln in der Klasse und besprachen Möglichkeiten beim Umgang mit schwierigen Schülern. Weiterhin wurden drei verschiedene Schulhausralleys entworfen.

 

Die Tutorenausbildung wurde von Frau Daniela Englert, Jugendreferentin der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit Bad Neustadt/Saale und der Betreuungslehrkraft Frau Irmgard Seifert geleitet.

 

Ihr neu erlerntes Wissen konnten die Tutoren in der sogenannten Einführungswoche für die neuen Fünftklässler unter Beweis stellen. Die Übernachtung im Schulhaus war auch diesmal sowohl für unsere Neuankömmlinge als auch für die Tutoren ein unvergessliches Erlebnis.

 

Unsere Tutoren sind ein wichtiges Element im Schulleben und eine wertvolle Bereicherung für den Schulalltag. Ein herzliches Dankeschön an euch für euer Engagement!

Irmgard Seifert


Neutral und sachlich statt aggressiv

Streitschlichten will gelernt sein

Streitschlichter sind Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen, die als neutrale Vermittler, sogenannte Mediatoren, auf Augenhöhe versuchen, Auseinandersetzungen zwischen streitenden Schülern zu lösen. Wie man dabei vorgeht, lernten im vergangenen Schuljahr 12 Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe in einer speziellen Ausbildung, die Irmgard Seifert, Betreuungslehrkraft und Anti-Mobbing-Beauftragte unserer Schule, leitete.

 In acht Unterrichtseinheiten erwarben 5 Schülerinnen und 7 Schüler Kenntnisse darüber, wie man Konflikte erfolgreich lösen kann.

 

 

Inhalte der Schulung waren:

 

● Gesprächsführung (aktives Zuhören, Ich- und Du- Botschaften, verschiedene Kommunikationsmodelle)

 

● Konfliktanalyse (Missverständnisse und Vorurteile klären, Sprache und Körpersprache einschätzen, Konfliktstrukturen analysieren, Mobbing erkennen, verhindern und Gegenmaßnahmen ergreifen)

 

● Gruppenleitungs- und Managementtraining (Gesprächs- und Gesprächsführungsregeln anwenden, Dialogkontrolle)

 

● Schlichtung von Konflikten (Anwendung der fünf Phasen einer Mediation, Schlichtungsgespräche führen, Schlichtungsabkommen schließen)

 

Nach Beendigung des Kurses wurde den Teilnehmern eine Bescheinigung überreicht, die die erworbenen Kenntnisse der Streitschlichterausbildung attestiert. Damit verbunden ist ein Eintrag im Jahreszeugnis für besonderes soziales Engagement, was in einer Bewerbungsmappe durchaus von Vorteil sein kann. Ausgebildete Streitschlichter sind eine wertvolle Bereicherung des Schullebens, auch wenn sie – Gott-sei-Dank – nicht oft zum Einsatz kommen.

 

Irmgard Seifert

 


Basketball-Aktionstag 2019

 

Am Freitag, dem 08. Februar 2019, erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. sowie 6. Jahrgangsstufe gemeinsam mit dem MPG einen aufregenden Tag, sie durften „echte“ Basketballspieler treffen und gemeinsam mit ihnen in der Dreifachturnhalle in Mellrichstadt trainieren. Nach der Begrüßung durch Sebastian Böhnlein, Leiter des Bereichs Schulsport der Bamberger Basketballer, absolvierten die Klassen einen Stationsbetrieb, bei welchem es darum ging, in einem bunten Mix verschiedene Grundfertigkeiten des Basketballsportes kennenzulernen. Betreut wurden die Stationen von professionellen Brose-Bamberg-Jugendtrainern, was die Kids natürlich zusätzlich motivierte. So galt es beispielsweise in einer Koordinationsleiter die Schnelligkeit zu schulen, die korrekte Wurfhaltung zu erlernen, konditionelle Fähigkeiten zu testen sowie als Highlight das sogenannte blaue „Glücksschwein“ zu treffen – ein aufblasbares riesiges Schweinchen, welches anstelle eines Geldschlitzes ganz oben einen Basketballkorb besitzt. Bei dieser Aufgabe mussten die jeweiligen Klassen ihre Teamfähigkeit sowie Wurfsicherheit unter Beweis stellen und innerhalb der gestoppten Zeit möglichst viele Treffer erzielen. Nach Beendigung aller Stationen wurden die Schulklassen mit den besten Ergebnissen des Wettbewerbs geehrt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten zur Erinnerung an diesen sportlichen Vormittag eine Urkunde. Das Ziel dieses Events soll es sein, jungen Menschen die Freude an der Bewegung, dem Sport und insbesondere am Basketball zu vermitteln – hat man die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag beobachtet, so lässt sich abschließend festhalten, dass die Begeisterung definitiv bei den meisten geweckt werden konnte!

 


 

 

Sarah Hoffmann

 


Schoolsleague-Cup

 

Nach dem Brose-Baskets-Schnuppertag, an dem alle 5. und 6. Klassen teilgenommen hatten,  folgten nun an zwei Spieltagen die Rundenwettkämpfe um den Schoolsleague-Cup. Am 5. April 2019 begrüßte Sebastian Böhnlein, Jugendkoordinator der Bamberger Brose Baskets, die Schülerinnen und Schüler der zehn teilnehmenden Schulmannschaften aus den Landkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld in der Turnhalle Meiningen zum ersten Wettkampftag, der zweite Spieltag folgte am 15. Mai 2019 in der Dreifachturnhalle Mellrichstadt. Die Sportlerinnen und Sportler spielten bei dieser Turnierform im Jeder-gegen-jeden-Modus und stellten dort in jeweils acht Minuten Spielzeit ihr Können unter Beweis. Die Auswahl unserer 6.-Klässer fightete um jeden Ball, gab ihr Bestes und hielt als Team toll zusammen. Leider reichte es im Vergleich zu den anderen angetretenen Mannschaften nur zum letzten Platz. Für die Herzog-Bernhard-Schule Römhild sowie das Rhön-Gymnasium Bad Neustadt geht die Fahrt weiter, sie setzten sich als Regionssieger durch und dürfen nun in Bamberg im Finale spielen. Trotz der „Niederlage“ hatten alle an diesen beiden Tagen sehr viel Spaß und schließlich soll bei dieser Art von Wettbewerb in erster Linie vor allem die Freude am Sport im Vordergrund stehen!

 

 

 

Sarah Hoffmann

 


Hier finden Sie Eindrücke in Bilderform der vergangenen Schuljahre