EVA - Eigenverantwortliches Arbeiten

Im Schuljahr 2013/14 startete an unserer Schule mit der Klasse 5b eine EVA-Klasse. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete dies, dass sie jeden Freitag in Deutsch, Mathematik und Biologie fächerübergreifend mit offenen Arbeitsformen unterrichtet werden.

 

Was heißen aber "offene Arbeitsformen" für die Schülerinnen und Schüler?

 

Der Unterricht wird gegliedert durch Sequenzen, die den Zeitraum zwischen zwei Ferien umfassen. Jede Sequenz hat ein Großthema. So lautete die erste Sequenz vom Schuljahresbeginn bis zu den Herbstferien "Skelett und Bewegung des menschlichen Körpers".

 

In jeder Sequenz erhalten die Schüler Aufgaben aus allen drei Fächern, die bearbeitet werden müssen. Dabei wählen sie die Reihenfolge der Bearbeitung selber. Neben diesen Aufgaben werden die Schüler in Gruppen eingeteilt und erhalten eine Präsentationsaufgabe, die sie am Ende der Sequenz vorstellen.

 

Da die Schülerinnen und Schüler die Reihenfolge und das Arbeitstempo selber wählen, wird am Freitag die 45-Minutentaktung aufgelöst. Der Arbeitstag beginnt mit einem Gesprächskreis (organisatorische Fragen, Probleme) und endet mit einem (Reflexion über den Arbeitsprozess).

 

Durch das eigenverantwortliche Arbeiten sollen die Schülerinnen und Schüler

 

  • in verschiedenen Schlüsselqualifikationen geschult werden und diese in der Praxis immer wieder vertiefen und ausweiten,
  • in der Lage sein, Aufträge selbständig zu durchdenken, zu planen und in eine Präsentation umzusetzen,
  • einem Themen ein übergreifendes und tiefergehendes Verständnis abgewinnen,
  • ihren Lernprozess individuell gestalten und gleichzeitig lernen, konstruktiv in einer Gruppe zu arbeiten.


Die Lernergebnisse werden so nachhaltiger verankert und die Schülerinnen und Schüler gewinnen eine größere Selbständigkeit bei der Anwendung von Lern- und Arbeitsmethoden.